Neubau Klinik St. Raphael, Küsnacht, 2007 - 2010
ProjektbeschriebFür die Klinik St. Raphael wird in Küsnacht ein Neubau erstellt. Der Neubau umfasst auf sechs Ebenen im wesentlichen die Bereiche fünf Sterne Hotel (Bettentrakt), Verwaltung, Operationsräume, Tagesklinik, Facharztzentrum und Tiefgarage. Während bergseitig drei Ebenen über Terrain liegen, liegt talseitig nur ein Geschoss unter Terrain. Die allseitig gut sichtbaren Ebenen 4, 5 und 6 bilden im Grundriss einen Bügel, der auf den grösseren polygonalen unteren Geschossen steht.
Tragkonstruktion: Die unteren Geschosse werden wo immer möglich als Skelettbau mit stabilisierenden Treppen- und Liftkernen, Stützen, erdberührten UG-Aussenwänden und Flachdecken erstellt. Ausnahmen bilden tragende Abfangwände in den Bereichen OP und Tagesklinik. Der Bettentrakt in den Ebenen 4, 5 und 6 wird mit stabilisierenden Kernen, tragenden Zimmertrennwänden und Flachdecken erstellt. Dies erlaubt die grossen Auskragungen über dem Eingang der Ebene 3, mit relativ dünnen, wirtschaftlichen Geschossdecken zu erstellen. Abfangdecken werden über und unter dem OP beim Übergang zur Tiefgarage erstellt.
Sichtbeton- und Natursteinmauerwerksfassade: Die Fassade mit bis zu 7 m breiten Fensteröffnungen wird in Sichtbeton und Natursteinmauerwerk ausgebildet. Infolge der grossen Fensteröffnungen ist keine unabhängig tragende Fassade möglich. Folglich werden die Sichtbetonfassade sowie die Betonunterkonstruktion der Natursteinmauerwerksfassade gefugt und mittels Kragplattenanschlüssen an die Gebäudetragkonstruktion gehängt. Teilbereiche der Sichtbetonfassade werden eingefärbt.
Baugrube: Die Baugrube wird grösstenteils geböscht ausgeführt. Im Nordostbereich wird eine gespriesste Rühlwand erforderlich. Die UG-Aussenwand wird in diesem Bereich einhäuptig vorbetoniert.

